Betreuung drogenkonsumierender Jugendlicher (H-MOB)
Eine Besonderheit des Intensiv Betreuten Wohnens ist die H-MOB.
Für dieses Projekt wurde schon 1994 eine Betriebsgenehmigung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe erteilt. Suchtbegleitend werden Jugendliche in ihren eigenen Haushalten betreut. Das Mindestalter ist 16 Jahre.
Primäre Ziele der Betreuung sind:
- Durch Akzeptanz des Drogenkonsums die Mitarbeit der Jugendlichen zu initiieren und extreme Verwahrlosung durch Obdachlosigkeit und unzureichender Ernährung zu vermeiden.
- Prostitution soll vermieden bzw. deren Folgen aufgefangen werden. Gleiches gilt für Beschaffungskriminalität und vergleichbare illegale Handlungen.
Vernetzt ist das Betreuungsangebot mit Ärzten, Therapeuten und Krankenhäusern. Oberstes Ziel der Betreuung ist ein drogenfreies (abhängigkeitsfreies) Leben.
In der Betreuung steht dabei die Entwicklung alternativer Bewältigungsstrategien von Krisen und Traumata statt Kompensation durch die Droge im Vordergrund. Zunächst geht es aber darum, Überleben zu sichern und ein Leben auf der Straße zu vermeiden.
Ein Schritt in ein drogenfreies Leben kann nach einer Entgiftung ein Auslandsprojekt sein. Dies wird dem Jugendlichen parallel zur Betreuung in der H-MOB beständig angeboten.
(Mehr dazu erfahren Sie, wenn Sie folgende Links anklicken)
Betreuungsinhalte
Betreuungsvertrag
Wohnungsausstattung
Qualitätsaspekte
